Der vom DIE (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) erstellte Deutsche Weiterbildungsatlas steht auf der Website des Verlages WBV kostenlos zum herunterladen bereit. Die Daten zur Weiterbildung werden darin bis zur Ebene der Kreise dargestellt.
Dieser Blogbeitrag erschien zuerst auf dem E-Learning-Blog der HS Flensburg.
Da kam ich mit einem Ingenieur der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) ins Gespräch über unsere jeweilige Arbeit. Der Mitarbeiter der GMSH war zuständig für Installationen in den Gebäuden und wurde beinahe weiß im Gesicht, als ich von den E-Learning-Szenarien berichtete, die wir erproben: Internet-basierte Abstimmungssysteme in großen Veranstaltungen, elektronische Pinnwände zum Sammeln von Fragen und Ideen in Großgruppen usw. Die daraus resultierenden Anforderungen an WLAN aber auch Stromversorgung von hunderten von mobilen Geräten waren ihm sofort klar. Allerdings waren ihm diese Anforderungen bis dahin nie kommuniziert worden. Da zeigt sich leider – mal wieder – dass bei der Planung von Lernräumen einfach bekannte Muster in die Zukunft betoniert werden.
Wo kann man ansetzen, mit wem muss man sprechen, damit wir nicht weiter althergebrachte Lernkulturen buchstäblich zementieren, sondern wörtlich Raum für neue Lernideen schaffen?
Der Deutschlandfunk berichtet über eine Online-Plattform mit der Unternehmen Bachelor- und Masterarbeiten anbieten können, um Studierende zu finden, die das Thema bearbeiten möchten.
Im regelmäßigen Newsletter von edX weckte ein Kurs meine besondere Aufmerksamkeit: Introduction to Mao Zedong Thought von der Tsinghua University.
Ein Professor der Tsinghua University’s School of Marxism führt dort in die Theorien Maos und ihre Wirkungen auf das heutige China ein.
Der Kurs hat (frei übersetzt) drei Lerninhalte:
Maos drei wesentlichen Theorien…
Der Einfluss von Mao Tse-tungs Denkweise auf das moderne China.
Verständnis eines politischen Kurses, dessen Belegung von allen chinesischen Studierenden gefordert wird.
Was ist die Intention einer chinesischen Universität und ihres Professors einen derartigen Kurs auf Englisch der Weltöffentlichkeit prominent auf edX zugänglich zu machen? Die Kursankündigung sagt selbst: „Introduction to Mao Zedong Thought gives learners around the world a rare peek into a course that millions of university students in China are required to take each year.“ Ist das ein Propagandakurs? Ist es ein interkultureller Kurs für das bessere Verständnis chinesischer Denkweisen? Oder ist es eine Form der Subversion, bei der von drinnen nach draußen gezeigt wird, schaut her, wie wir denken müssen?
Aus eigenen Erfahrungen in der Schulung von Chinesen weiß ich, wie tief marxistisches Gedankengut in vielen – nicht allen – Köpfen verankert ist. So erklärten mir z.B. Ingenieure (!) in Diskussionen über Umweltverschmutzung und Klimawandel, dass eine katastrophale Wendung des Klimas nicht möglich sei, da die Menschheit sich doch durch gesellschaftliche Umwälzungsprozesse immer weiter zum Besseren entwickeln müsse. Das marxistische Geschichtstheorie nichts mit physikalisch-chemischen Prozessen in unserer Atmosphäre zu tun hat, verstanden sie nicht.
Propaganda oder Subversion? Auf jeden Fall „ein seltener Einblick in einen Kurs, den jedes Jahr Millionen von Universitätsstudenten in China belegen müssen“. Vier Wochen lang jeweils drei Stunden könnten interessant und lehrreich sein, um zu verstehen, mit welchen Denkweisen mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung in seinem Bildungssystem ausgebildet wird.
E-Teaching.org berichtet, dass die FH Lübeck neue Stellen im Bereich der Entwicklung von Massive Open Online Courses (MOOCs) und in der Weiterentwicklung der verwendeten Softwareplattformen ausschreibt.
Gesucht wird u.a. ein/-e MOOC-Spezialist/-in zur Mitarbeit in der Entwicklung von bis zu 40 MOOCs bis 2020.
Zwei Softwareentwickler sollen die eigene Plattform für Inhalte (LOOP auf Basis von MediaWiki), die ERP-Software Moodalis (zur Verwaltung u.a. von Modulen, Studierendendaten und LMS) sowie die MOOC-Plattform MOOIN (auf Basis von Moodle) weiterentwickeln.
Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg
Der Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg hat auf Deutschlandfunk ein Interview zur Hamburg Open Online University (HOOU) gegeben (Transkript des Beitrags).
Einige Kernpunkte:
Online-Lehre ersetzt kein Lehrpersonal.
Betreuung ist wichtig.
“ Insgesamt haben die Hochschulen ja versucht, einen großen Wechsel zu machen, weg von der lehrorientierten Lehre hin zum Lernen, also zum lernorientierten, und was wir machen wollen, ist, das ins Internet übersetzen.“
Freie Lizenzen/OER für Inhalte sind notwendig.
Hamburg investiert 3,7 Millionen Euro – der Regelbetrieb wird weitere Kosten verursachen.
Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg
Dazu zählen 360°-Aufnahmen der Labore in den Lernplattformen (zur Vorbereitung der Studierenden) oder auch QR-Codes in den Laboren, um kontext-bezogene Informationen mit Mobilgeräten abrufen zu können.
Kleiner Hinweis: Die Kollegen aus Wismar kommen am 8.10. zum E-Learning-Tag und geben Interessierten bestimmt gerne Auskunft.
Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg
Welche Fertigkeiten brauchen Studierende und Lehrende in der „digitalen Welt“? Diese Frage soll auf nationaler Ebene ein Forschungsverbund verschiedener Universitäten für Irland beantworten.
Inside Higher Ed berichtet über Tests von Plagiatssoftware an der University of Texas at Austin und der HTW Berlin.
Das Fazit: Plagiatssoftware erkennt viele Plagiate nicht, erzeugt aber zugleich viele falsche Positivmeldungen. Kostengünstig (Arbeitszeit nicht gerechnet, nur Lizenzkosten) und genau schneidet dagegen eine Suche über Google ab.