ELSE in Südafrika

Diese Woche dürfen Martin Kühn (Centre for Business and Technology in Africa) und ich Workshops an zwei südafrikanischen Hochschulen zur Einführung eines E-Learning-Kurses für Lehrende geben, die sich im Bereich E-Learning weiterbilden möchten.

Entwickelt wurde der Kurs von der ELSE für das Projekt PEESA (Programme on Energy Efficiency in Southern Africa), basierend auf der deutsch-dänischen Zusammenarbeit Teaching for Tomorrow (#teach4tom).

Es gibt lange Tage mit Phasen hoher Konzentration:

VUT

Aber auch Phasen der Entspannung unter dem Tafelberg:

Cape Town Cape Town

Weitere Berichte zu den Workshops gibt es, wenn wir wieder in Flensburg sind.

Mit Grüßen aus dem Südwinter

Dieser Blogbeitrag erschien zuerst auf dem E-Learning-Blog der HS Flensburg.

Online-Kurs Aquaponik

2012 habe ich mal im Rahmen einer Fortbildung eine Machbarkeitsstudie zu einem Online-Kurs Aquaponik auf Basis von WordPress gemacht. Das Gerippe wollte ich immer mal weiterbauen – aber man kommt ja manchmal zu nix. Dann allerdings kamen plötzlich etliche Anfragen zu dem Aquaponik-Blog und zeitgleich hat Peter Baumgartner eine Serie von Beiträgen zu WordPress als LMS geschrieben (danke!). Beides hat mich angespornt wieder an dem Kurs zu arbeiten.
Der Prozess der Erstellung kann dabei live verfolgt und kommentiert werden. Ich sehe das als agile Produktentwicklung unter Beteiligung der Zielgruppe. 😉 Die ersten Seiten sind in der Rohfassung fertig.

FH Lübeck expandiert im E-Learning

E-Teaching.org berichtet, dass die FH Lübeck neue Stellen im Bereich der Entwicklung von Massive Open Online Courses (MOOCs) und in der Weiterentwicklung der verwendeten Softwareplattformen ausschreibt.

Gesucht wird u.a. ein/-e MOOC-Spezialist/-in zur Mitarbeit in der Entwicklung von bis zu 40 MOOCs bis 2020.

Zwei Softwareentwickler sollen die eigene Plattform für Inhalte (LOOP auf Basis von MediaWiki), die ERP-Software Moodalis (zur Verwaltung u.a. von Modulen, Studierendendaten und LMS) sowie die MOOC-Plattform MOOIN (auf Basis von Moodle) weiterentwickeln.
Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg

Virtualisierung von Laboren

Die HS Wismar berichtet auf ihrem E-Learning-Blog von der Virtualisierung ihrer Labore.

Dazu zählen 360°-Aufnahmen der Labore in den Lernplattformen (zur Vorbereitung der Studierenden) oder auch QR-Codes in den Laboren, um kontext-bezogene Informationen mit Mobilgeräten abrufen zu können.

Kleiner Hinweis: Die Kollegen aus Wismar kommen am 8.10. zum E-Learning-Tag und geben Interessierten bestimmt gerne Auskunft. 😉


Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg

Kostenloses Moodle mit BigBlueButton in Cloud

Moodle Pty Ltd, das Unternehmen hinter der Lernplattform Moodle, startet einen neuen Service. In der MoodleCloud kann man sich kostenlos Kursräume einrichten.

Kernmerkmale:

  • immer die neueste Version
  • bis zu 50 Nutzer
  • bis zu 200 MB Plattenplatz
  • unbegrenzte Anzahl an Kursen
  • nicht begrenzter Speicher in der Datenbank
  • integrierte Videokonferenzen mit BigBlueButton (Funktionalität ähnlich Adobe Connect)
  • volle Unterstützung der Moodle Mobile App


Source: E-Learning-Blog FH Flensburg

Literaturtipps – interessante Downloads

 

Source: Arne Möller auf FH Flensburg

 

Ilias-Integration von BigBlueButton

Die FH Nordhausen hat Big Blue Button in ihr Ilias-System integriert. Dazu wird ein selbst (weiter?-)entwickeltes Plug-in verwendet.

Educause-Studie zu LMS an US-Hochschulen

Wie nutzen Lehrende und Studierende die LMS ihrer Institutionen 2014 in den USA?

https://net.educause.edu/ir/library/pdf/ers1414.pdf

Plug-in Namaste!: WordPress als LMS

Vor fast zwei Jahren habe ich einmal als Machbarkeitsnachweis ein WordPress-Blog mit einem Quiz-Plug-in und einem Plug-in zur Benutzerverwaltung ausgerüstet, um es als abgespecktes LMS verwenden zu können.

Für meinen kleinen Kurs zu Aquaponik hat das funktioniert. Allerdings ist die Navigation von WordPress nicht auf zusammenhängende Seiten ausgelegt. Daher war es notwendig alle Unterseiten des Kurses mit einer selbst angelegten Navigation auszustatten. Das erfordert viel Planung und die Notwendigkeit bei kleinen Änderungen alle Seiten anpassen zu müssen versetzt einen zurück in die Zeit von statischen HTML-Seiten.

Außerdem bot das Quiz-Plug-in nur automatisch ausgewertete Tests. Damit sind kompetenz-orientierte Formate nicht einfach zu entwickeln. Entsprechend wäre dieser Kurs ausschließlich auf Inhaltsvermittlung ausgelegt gewesen.

In einem Artikel im Blog von Peter Baumgartner stieß ich jetzt auf eine LMS-Erweiterung für WordPress namens Namaste! Da der Name schon sehr freundlich klingt, habe ich es mir gleich angeschaut.

Der Grund für meinen kleinen Versuch damals war, dass für viele Zwecke ein herkömmliches LMS einfach zu groß, zu kompliziert und zu mächtig ist. Es ist manchmal, als würde man mit einem Flugzeugträger einen Ausflug auf einem kleinen Flüsschen machen wollen. Die Vielzahl der Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten sind einerseits phantastisch, andererseits steht man sich auch manchmal selbst auf den Füßen, weil man die Funktionen alle verstehen muss. Am Ende stehen dann doch oft Kurse, die aus Text, ein paar PDFs, einem Forum und vielleicht einer Einreichaufgabe bestehen.

Und hier beißt sich die Katze leider in den Schwanz. Denn wenn man bei Namaste! auch nur verschiedene Teilnehmende eines Kurses als eine Klasse verwalten möchte, muss man die kostenpflichtige Pro-Version installieren. Gegen die 47 Dollar jährliche Gebühr wäre grundsätzlich nichts einzuwenden, aber um den Lernenden ihren Lernfortschritt im Kurs anzuzeigen, benötigt man das nächste kostenpflichtige Plug-in usw. Am Ende steht man mit einem System dar, dass nicht weniger komplex als Moodle, Ilias oder OpenOlat ist. Die Lizenzkosten sind höher und man begibt sich in völlige Abhängigkeit von einer kleinen Entwicklergruppe.

Mein Fazit lautet daher: Wenn man es einfach haben möchte, muss das Szenario eben auch einfach sein. Für die Funktionsvielfalt eines LMS braucht es aber leider ein LMS…