Kostenlose Bilddatenbanken: Update

http://morguefile.com Die Fotos können zum großen Teil auch ohne Nennung, kostenfrei verwendet werden. Die Auswahl ist überschaubar, die Qualität aber nicht schlecht (relativ hohe Auflösung).

Stock.XCHNG Diese Bilddatenbank gehört zu Getty Images und platziert entsprechend Angebote aus dem kommerziellen Fundus an prominenter Stelle über und unter den Suchergebnissen. Bei den Lizenzen ist nicht immer klar, ob die Nutzung in gewerblich genutzter Weiterbildung (z.B. Master) möglich ist. Die Suchfunktion liefert für die kostenlosen Bilder oft irrelevante Ergebnisse, während gleichzeitig relevantes Material in den kostenpflichtigen Ergebnissen auftaucht…

WikiMedia.org Die Qualität der Bilder ist schwankend und man sollte immer sehr genau hinschauen, unter welchen Lizenzbedingungen die Bilder veröffentlicht worden sind.

http://www.fuzzimo.com Ein Blog mit freien Fonts, Vektoren und Strukturen. Schön z.B. für Prezis sind die Polaroid Rahmen.

UPDATE:

In einem Artikel in The Edublogger stellt Dan Leeman diverse Bilddatenbanken samt ihrer Lizenzen und der Benutzbarkeit für Studierende vor. Einer meiner Favoriten ist http://www.photos-public-domain.com/. Die Qualität ist (stichprobenartig) sehr gut und die Bilder dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden.

Digital Natives doch nicht multitasking-fähig?

Sogenannte Digital Natives behaupten von sich gelegentlich voll multitasking-fähig zu sein und einem Gespräch auch folgen zu können, wenn sie andere Tätigkeiten am Computer oder Smartphone ausführen.

Campus Technology berichtet von einer Studie der Michigan State University, nach der Prüfungsleistungen aller Studierenden ( der schlechten ebenso wie der brillanten) durch Multitasking im Unterricht (z. B. durch nicht studienbezogene Tätigkeiten mit Smartphones)  sinken.

xMOOC-style Online-Master von Georgia Institute of Technology und Udacity

Das Georgia Institute of Technology und Udacity können erste Erfahrungen aus einem Master-Programm vorweisen, das Georgia Tech seit einem Semester anbietet, berichtet Inside HIGHER ED.

Wesentliche Erfahrungen bisher

  • Deckelung der ersten Kohorte auf 410 Studierende – mit Warteliste.
  • Viele Studierende sind Mitarbeiter des Sponsors AT&T.
  • Ziel ist, alle qualifizierten Bewerber aufzunehmen.
  • Bewerberzahlen für den Präsenzstudiengang sind um 30% gestiegen.
  • Die Ergebnisse der Online-Studierenden waren marginal besser.
  • Die Kommunikation der Studierenden hat sich schnell aus den offiziellen Foren in andere Online-Plattformen verlagert (Reddit, Facebook, Google+).
  • Es ist schwierig eine hinreichende Zahl qualifizierter Betreuer zu finden (kann es an der Entlohnung liegen?)

Wie man den Lehrkörper mit Bildungstechnologie vertraut macht

Sinngemäß übersetzt unter dem obigen Titel berichtet ein Artikel mit Beispielen in Campus Technology von drei Strategien um die Professorenschaft von Hochschulen sowohl in ihrer Lehre als auch im Umgang mit Bildungstechnologien voran zu bringen.

  1. Schaffung einer Selbstbedienungs-Bibliothek mit Ressourcen (didaktische Szenarien, Templates, …)
  2. Training bereit stellen für das Re-Design von bestehenden Kursen
  3. Aufbau von Communities of Practice