First day (or rather morning) of International Learning Design Challenge MOOC and I’m finding my way around the course in the LMS and the other resources.
Missing an overview of the course structure, learning outcomes and tasks (in the top navigation level), it’s necessary to do quite a few clicks to get an idea of the organisation of the course.
So to the first task: Tell us what is your personal challenge? With the overall ambition of the course to create innovative learning designs, my challenge is if I can meet this hight expectation with what I do. Well, let’s wait and see…
Der MOOC mit dem Titel „International Learning Design Challenge“ hat zum Ziel in internationaler Kollaboration innerhalb von fünf Tagen 100 Lerndesigns zu entwickeln.
Das Hauptwerkzeug dazu ist eine Software namens Learning Designer, die in diesem Video näher erläutert wird.
Update: Anscheinend sind alle in der Software (Version 0.92.0120) angelegten Designs auch für alle anderen Nutzer sichtbar und verwendbar (Menüpunkt Browser). Zum Glück sind schnell zusammengeklickte Tests auch genauso schnell löschbar…
Als Koordinator des Moduls „Introduction to Online Learning“ freue ich mich, dass die Einschreibung zum Kurs „Teaching for Tomorrow“ jetzt geöffnet wurde!
Der Kurs ist eine Kooperation dänischer und deutscher Hochschulen (Syddansk Universitet, University College Lillebælt, University College Syd, Universität Flensburg, FH Flensburg, Christian-Albrechts-Universität und der FH Kiel) und richtet sich an Lehrende der beteiligten Partner.
Der Kurs umfasst sechs Module:
The virtual learning environment and e-learning tools
Introduction to online learning
Educational design of online courses and blended learning courses
Am 7.3.2013 fand an der Syddansk Universitet (SDU) ein erstes Treffen von Mitgliedern verschiedener Hochschulen aus der Interreg Wissensregion Syddanmark Schleswig-Holstein zum Thema E-Examinations statt.
Vertreten waren
Christian-Albrechts-Universität, Kiel
Fachhochschule Kiel
Fachhochschule Flensburg
Universität Flensburg
Syddansk Universitet, Odense
University College Syddanmark, Esbjerg
University College Lillebælt, Vejle
Die Beteiligten gaben einen kurzen Überblick zum Stand von E-Klausuren/-Prüfungen in ihren Institutionen und Vertreter der SDU berichteten ausführlich von eingesetzten Werkzeugen und Prozessen.
Im Nachlauf der Veranstaltung wurde durch die Projektmitarbeiter der Wissensregion auf LinkedIn eine Gruppe für alle interessierten Mitarbeiter der Partnerinstitutionen eingerichtet: http://www.linkedin.com/groups/VR-WR-elearning-eassessment-network-4897362?trk=myg_ugrp_ovr
Die beschriebenen Umgebungen für E-Klausuren bestanden grundsätzlich aus eigenständigen Prüfungsservern, die von allgemein eingesetzten LMS unabhängig sind. Dabei können spezielle Lösungen wie Onyx oder LMS wie Moodle oder ILIAS zum Einsatz kommen.
Onyx nutzt den offenen Standard IMS/QTI 2.1 für die Formulierung von Testfragen. Dadurch sollen die Test- und Prüfungssysteme vom eingesetzten LMS unabhängig werden. Dieser Standard wird allerdings – laut kurzer Netzrecherche – von Moodle (2.3.) nicht unterstützt. ILIAS (3.x) unterstützt laut ilias.de IMS/QTI – allerdings ohne Angabe in welcher Version.
Der Zugriff auf die Prüfungen erfolgt in der Regel in beaufsichtigten Räumen über Software im Kiosk Mode. Das bedeutet, dass ein spezieller Browser wie der Safe Exam Browser (SEB) (s.a. SEBIAN) alle Zugriffe des Nutzers auf unerwünschte Anwendungen/Programme unterbindet. Das kann auch durch ausführen von SEB auf den Rechnern der Studierenden geschehen. Grundsätzlich sollten mehr Computerplätze vorhanden sein, als für die Anzahl der zu Prüfenden theoretisch nötig wären. Dieses Vorgehen sorgt für Puffer bei Technikausfällen.
Rechtliches
Die rechtlichen Fragen sind umfangreich und beinhalten Aspekte wie Integrität der Prüfungsdaten und -ergebnisse, Verhinderung von Täuschungen, Nachweise bei Anfechtungen, Verankerung in Prüfungsordnungen oder auch die eindeutige Zuordnung und Identifikation von zu Prüfenden und Ergebnissen. Vollständig bearbeitet hat anscheinend keine der Institutionen alle diese Aspekte. Laut Bericht der FAU Erlangen ist es allerdings auch noch nicht zu rechtlichen Anfechtungen der Prüfungen gekommen.
Um die Identität der zu Prüfenden feststellen zu können und Täuschungen zu verhindern, führen alle berichtenden Institutionen E-Klausuren nur in beaufsichtigten Räumen durch.
Didaktisches
Frau Paulmann von der FAU Erlangen-Nürnberg berichtete, dass z.B. im Fach Kunstgeschichte die Prüfungen durch E-Klausuren an Qualität gewonnen hätten, da die Bilder für die Prüfungen nicht mehr als durchlaufende Diaschauen projiziert werden müssten, sondern alle Bilder den Studierenden dauerhaft in der Prüfung zur Ansicht bereit stünden.
Wirtschaftliches
Den nicht unwesentlichen Investitionen in den Aufbau und Betrieb der Prüfungsinfrastruktur stehen deutliche Einsparungen durch Effizienzgewinne bei der Korrektur von Klausuren entgegen. Dieses betrifft natürlich vornehmlich Klausuren, die mittels Multiple Choice, Kurzantworten o.ä. Wissen prüfen.
Die Keynote-Sprecherin des 12.9. Grainne Conole präsentierte ihre Sicht auf die künftige Entwicklung von E-Learning und die Prozesse und Werkzeuge der Kursentwicklung an der Open University.
Die Werkzeuge der OU für die Kursentwicklung werden in einem eigenen Blog näher beschrieben und stehen teilweise auch zum Download bereit.
Mahara wird ohne Verknüpfung mit dem LMS (z.B. Moodle –> Mahoodle) eingesetzt.
Der Betreuungsaufwand ist hoch.
Ohne zeitnahes Feedback durch die Betreuenden fällt die Neigung der Nutzer zur Arbeit mit Portfolios.
Durch konsequentes Heranführen (gute Betreuung&verpflichtende Aktivität) an E-Portfolios steigt mit zunehmender Nutzung die Akzeptanz und Wertschätzung von Portfolios (Dauer bis zu drei Semester! s. Himpsl-Gutermann weiter unten).
Erfahrungen im Bereich Naturwissenschaften&Technik sind rar.
E-Portfolios sind ein guter Indikator für Schwierigkeiten im Studium (versäumte Abgaben).
Modelle zur Weiternutzung von E-Portfolios nach dem Studium sind wichtig. Es gibt sie aber bisher kaum.
Modell zur Nutzung nach dem Studium: gebührenpflichtiges Alumninetzwerk
Klaus Himpsl-Gutermann hat die Ergebnisse seiner Dissertation zum Thema „E-Portfolios in der universitären Weiterbildung“ als Ansicht in Mahara öffentlich gemacht.