Manchmal kommt man gerade bei der länder- und hochschulenübergreifenden Zusammenarbeit kaum an GoogleDocs vorbei. Mit der ersten verfügbaren Version – des lange angekündigten – LibreOffice auf Owncloud-Basis, Collabora, könnte sich das ändern. Damit kann man auf eigenen Servern im Web eine Arbeitsumgebung mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware anbieten.
Derzeit ist die Software leider lediglich als Image einer virtuellen Maschine verfügbar. Spannend wird sicherlich, wenn die großen Linux-Distributionen entsprechende Paket aufnehmen. Hoffentlich schadet die aktuelle Entwicklung bei Owncloud nicht diesem interessanten Projekt.
Dieser Blogbeitrag erschien zuerst auf dem E-Learning-Blog der HS Flensburg.
Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.
Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.
Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).
Aufzeichnung der Keynote
In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren
Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).
Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
Digitalisierung der Inhalte:
Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
Nutzen der gewonnenen Zeit:
Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?
Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.
Videoproduktion mit einfachen Mitteln
Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).
Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!
Am 12.04.2016 trafen wir uns, um im Rahmen eines Workshops verschiedene Werkzeuge für die Zusammenarbeit und Aktivierung in Präsenzveranstaltungen auszuprobieren.
Die Referenten sind Prof. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg – diesjähriger Preisträger des Ars legendi-Preises für Exzellenz in der Hochschullehre – und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld.
Auf diesem Wege auch noch herzliche Glückwünsche an Herrn Handke und Dank für die interessanten Geschichten zur Musikkultur der 70er Jahre am Rande der GMW2015. 😉
Dieser Blogbeitrag erschien zuerst auf dem E-Learning-Blog der HS Flensburg.
Dazu zählen 360°-Aufnahmen der Labore in den Lernplattformen (zur Vorbereitung der Studierenden) oder auch QR-Codes in den Laboren, um kontext-bezogene Informationen mit Mobilgeräten abrufen zu können.
Kleiner Hinweis: Die Kollegen aus Wismar kommen am 8.10. zum E-Learning-Tag und geben Interessierten bestimmt gerne Auskunft.
Source: Arne Möller auf E-Learning-Blog der FH Flensburg
Welche Fertigkeiten brauchen Studierende und Lehrende in der „digitalen Welt“? Diese Frage soll auf nationaler Ebene ein Forschungsverbund verschiedener Universitäten für Irland beantworten.
Inside Higher Ed berichtet über Tests von Plagiatssoftware an der University of Texas at Austin und der HTW Berlin.
Das Fazit: Plagiatssoftware erkennt viele Plagiate nicht, erzeugt aber zugleich viele falsche Positivmeldungen. Kostengünstig (Arbeitszeit nicht gerechnet, nur Lizenzkosten) und genau schneidet dagegen eine Suche über Google ab.