Analyse: Zukunft – amerikanischer – Hochschulen

Tim Laseter analysiert in einem Blogbeitrag auf dem Blog strategy+business, das der Strategieberatung Booz&Company gehört, die wirtschaftliche Zukunft der amerikanischen Universitäten und kommt zu dem Schluss, dass sie ein neues Geschäftsmodell bräuchten.

Die Finanzierung deutscher und amerikanischer Hochschulen ist nicht direkt zu vergleichen, trotzdem ist es interessant der Diskussion in den Vereinigten Staaten zu folgen. Denn sollten tatsächlich Internettechnologien zur Marktbereinigung im großen Stil in den USA führen, so wären langfristig die Folgen weltweit verfügbarer Abschlüsse von amerikanischen Eliteuniversitäten auch für deutsche Hochschulen spürbar.

In light of declining performance and growing costs, institutions of higher education must invest their precious resources more consciously.

…  they will need a clearer, more explicit rationale for what they deliver, beyond “We teach what our faculty think is important,” or they may not survive.

Quelle: Tim Laseter (2012). The University’s Dilemma. strategy+business. issue 69. (28.01.2013)

Geschäftsmodell von Coursera nimmt Form an

Das Blog Inside Higher Ed (ucation) berichtet in einem Artikel von Gebühren bei Coursera.

Nach diesem Bericht können Studierende durch Zahlung von Gebühren Zertifikate erlangen, die sowohl von Coursera als auch der Partneruniversität herausgegeben werden. Die Leistungen im Kurs werden allerdings nicht als Credits für Studiengänge anerkannt.

Außerdem nennt der Artikel Kosten für die Produktion der Inhalte.

Online-Kurs: Wie organisiert man MOOCs?

Unter http://howtomooc.org/ findet sich seit dem 16.01.2013 ein Kurs zur Gestaltung von MOOCs, den die Macher so beschreiben:

Wir verstehen den MOOC-Maker Course als eine Art asynchrone Online-Konferenz über das Entwickeln und Durchführen von (Massive) Open Online Courses. In der Durchführung orientieren wir uns an dem Vorbild der cMOOCs von Georg Siemens und Stephen Downes. Quelle: http://howtomooc.org/kursstruktur/

Mit Claudia Bremer, Jochen Robes oder Sandra Schön – um nur einige zu nennen – stehen viele der „üblichen Verdächtigen“ auf der Liste der Teilnehmer und Organisatoren. Und auch bei dem Namen Matthias Weimann klingelt es irgendwie… 😉

Peeragogy – Online- und PDF-Handbuch für kollaboratives und selbstorganisiertes Lernen

Die Website http://peeragogy.org/ bietet online und als PDF ein Handbuch zum selbstorganisierten Lernen in Gruppen im Netz. Die dahinter liegende Idee ist der Konnektivismus. Die Einleitung der Website sagt dazu:

With YouTube, Wikipedia, search engines, free chatrooms, blogs, wikis, and video communication, today’s self-learners have power never dreamed-of before. What does any group of self-learners need to know in order to self-organize learning about any topic? The Peeragogy Handbook is a volunteer-created and maintained resource for bootstrapping peer learning.  Quelle:http://peeragogy.org/

Dabei sind Webpräsenz und PDF nicht nur für Selbstlerner sondern auch für Lehrende interessant.

Die Inhalte stehen mehrheitlich in der Public Domain. Der Link zum PDF ist http://peeragogy.net/peeragogy-handbook-v1-1.pdf